AGB
Allgemeine Geschäftsbedingungen
für SCHNEIDER-UP Consulting Stand: 23.03.2026
SCHNEIDER-UP Consulting Stefan Schneider Bertastr. 8 90547 Stein Deutschland E-Mail: info@schneider-up.de § 1 Geltungsbereich Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen SCHNEIDER-UP Coaching, Stefan Schneider, nachfolgend „Anbieter“, und seinen Kunden, nachfolgend „Kunde“, über Coaching-, Mentoring-, Beratungs- und Begleitungsleistungen. Das Angebot richtet sich an Verbraucher, Unternehmer, Unternehmen, Teams, Führungskräfte sowie Selbstständige. Abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, ihrer Geltung wird ausdrücklich in Textform zugestimmt. Individuelle Vereinbarungen zwischen dem Anbieter und dem Kunden gehen diesen AGB vor.
§ 2 Vertragsgegenstand Gegenstand des Vertrages sind individuell vereinbarte Dienstleistungen in den Bereichen Coaching, Mentoring, Beratung und Begleitung, insbesondere zu persönlicher Entwicklung, Achtsamkeit, Mindful Leadership, Agile Leadership, Business Coaching, Team- und Unternehmensentwicklung. Die Leistungen können in Präsenz, online, telefonisch, per Videokonferenz oder in hybrider Form erbracht werden. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus der jeweiligen Leistungsbeschreibung auf der Website, dem individuellen Angebot, der Buchungsbestätigung oder einer gesonderten Vereinbarung in Textform. Der Anbieter schuldet die Erbringung der vereinbarten Dienstleistung, nicht jedoch einen bestimmten wirtschaftlichen, beruflichen, gesundheitlichen oder persönlichen Erfolg. Coaching, Mentoring und Beratung stellen keine Heilbehandlung, Psychotherapie, medizinische Behandlung, Rechtsberatung oder Steuerberatung dar und ersetzen diese nicht.
§ 3 Vertragsschluss Die Darstellung der Leistungen auf der Website stellt noch kein verbindliches Angebot zum Abschluss eines Vertrages dar. Ein Vertrag kommt zustande durch: a) Annahme eines individuellen Angebots des Anbieters durch den Kunden in Textform, b) ausdrückliche Buchungs- oder Terminbestätigung durch den Anbieter in Textform, oder c) gesonderte schriftliche oder elektronische Vereinbarung zwischen den Parteien. Ein unverbindliches Erstgespräch dient der Bedarfsklärung und stellt noch keinen kostenpflichtigen Vertragsschluss dar, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Der Anbieter ist berechtigt, Anfragen oder Buchungen abzulehnen, wenn fachliche, persönliche, organisatorische oder ethische Gründe gegen eine Zusammenarbeit sprechen.
§ 4 Leistungserbringung Die Leistungserbringung erfolgt zu den individuell vereinbarten Terminen und in der vereinbarten Form. Der Anbieter ist berechtigt, Termine aus wichtigem Grund zu verschieben, insbesondere bei Krankheit, höherer Gewalt, technischen Störungen oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen. In diesem Fall wird ein Ersatztermin angeboten. Online-Sitzungen setzen auf Seiten des Kunden eine funktionsfähige technische Ausstattung, insbesondere stabile Internetverbindung, geeignetes Endgerät sowie gegebenenfalls Kamera und Mikrofon, voraus. Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung geeigneter Erfüllungsgehilfen oder technischer Dienste zu bedienen, sofern hierdurch keine berechtigten Interessen des Kunden beeinträchtigt werden. Arbeitsunterlagen, Impulse, Methodenblätter oder sonstige begleitende Inhalte dürfen vom Anbieter in digitaler oder analoger Form bereitgestellt werden.
§ 5 Mitwirkungspflichten des Kunden Der Kunde ist verpflichtet, alle für die Durchführung der Zusammenarbeit erforderlichen Angaben wahrheitsgemäß und vollständig zu machen. Der Kunde nimmt vereinbarte Termine pünktlich wahr und wirkt im Rahmen der Zusammenarbeit aktiv mit. Der Kunde trägt die volle Verantwortung für eigene Entscheidungen, Handlungen und Ergebnisse, die im Zusammenhang mit dem Coaching, Mentoring oder der Beratung stehen. Der Kunde ist verpflichtet, den Anbieter vor Beginn der Zusammenarbeit über Umstände zu informieren, die für die Durchführung relevant sein können, insbesondere akute psychische Krisen, laufende Psychotherapien oder gesundheitliche Einschränkungen, soweit sie die Zusammenarbeit berühren. Der Anbieter kann die Zusammenarbeit ablehnen, unterbrechen oder beenden, wenn aus seiner Sicht die Leistung nicht geeignet ist oder die Fortsetzung fachlich nicht verantwortbar erscheint.
§ 6 Abgrenzung zu Therapie, Medizin und Heilbehandlung Die Leistungen des Anbieters sind als Coaching-, Mentoring- und Beratungsleistungen zu verstehen. Sie ersetzen keine ärztliche, heilkundliche, psychotherapeutische oder psychiatrische Diagnose, Beratung oder Behandlung. Es werden keine Heilversprechen abgegeben. Der Kunde bleibt für seine körperliche und psychische Gesundheit selbst verantwortlich und nimmt bei Bedarf eigenverantwortlich fachärztliche, psychotherapeutische oder sonstige medizinische Hilfe in Anspruch.
§ 7 Vergütung und Zahlungsbedingungen Die Höhe der Vergütung ergibt sich aus dem jeweiligen individuellen Angebot, der Buchungsbestätigung oder einer gesonderten Vereinbarung. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht anders angegeben, in Euro. Sofern nicht anders vereinbart, ist die Vergütung nach Rechnungserhalt sofort ohne Abzug zur Zahlung fällig. Der Anbieter ist berechtigt, Vorauszahlungen, Teilzahlungen oder Ratenzahlungen zu vereinbaren. Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, weitere Leistungen bis zur vollständigen Begleichung offener Forderungen zurückzuhalten. Ein Recht zur Aufrechnung oder Zurückbehaltung steht dem Kunden nur zu, wenn seine Gegenansprüche rechtskräftig festgestellt oder unbestritten sind.
§ 8 Terminabsagen, Umbuchungen, Ausfallhonorar Vereinbarte Termine können bis 48 Stunden vor dem Termin kostenfrei abgesagt oder verschoben werden. Bei Absagen weniger als 48 Stunden vor dem Termin oder bei Nichterscheinen kann der Anbieter das volle Honorar für den Termin berechnen, es sei denn, der Kunde weist nach, dass kein oder ein wesentlich geringerer Schaden entstanden ist. Bei gebuchten Paketen kann ein nicht rechtzeitig abgesagter Termin als durchgeführt gelten. Gesetzliche Rechte des Kunden bleiben unberührt.
§ 9 Laufzeit, Kündigung und Beendigung Einzeltermine enden mit vollständiger Leistungserbringung. Begleitprogramme, Coaching-Pakete oder laufende Beratungen enden mit Ablauf der individuell vereinbarten Laufzeit oder mit vollständiger Erbringung des vereinbarten Leistungsumfangs. Eine ordentliche Kündigung vor Ablauf einer fest vereinbarten Laufzeit ist ausgeschlossen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen mindestens der Textform.
§ 10 Widerrufsrecht für Verbraucher Soweit ein Vertrag mit einem Verbraucher im Fernabsatz oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen wird, gelten die gesetzlichen Vorschriften zum Widerrufsrecht. Die Widerrufsfrist beträgt grundsätzlich 14 Tage ab Vertragsschluss, soweit gesetzlich ein Widerrufsrecht besteht. Die Einzelheiten des Widerrufsrechts, insbesondere Bedingungen, Fristen und Verfahren, ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung. Verlangt der Kunde ausdrücklich, dass der Anbieter vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Leistung beginnt, so hat der Kunde im Fall eines Widerrufs Wertersatz für die bis zum Widerruf erbrachten Leistungen zu leisten, soweit die gesetzlichen Voraussetzungen vorliegen.
§ 11 Kein Erfolg geschuldet Der Anbieter schuldet keinen bestimmten Erfolg. Insbesondere werden keine Garantien für bestimmte persönliche Entwicklungen, wirtschaftliche Ergebnisse, Teamveränderungen, Umsatzsteigerungen, Karriereentwicklungen oder sonstige Resultate übernommen. Empfehlungen, Impulse und Methoden stellen Entscheidungshilfen dar; die Umsetzung liegt allein in der Verantwortung des Kunden.
§ 12 Nutzungsrechte an Unterlagen und Inhalten Alle vom Anbieter im Rahmen der Zusammenarbeit zur Verfügung gestellten Inhalte, Unterlagen, Konzepte, Methoden, Texte, Grafiken, Arbeitsblätter, Präsentationen, Audio- oder Videoinhalte sind urheberrechtlich geschützt. Der Kunde erhält ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht für eigene Zwecke im Rahmen der gebuchten Leistung. Eine Weitergabe an Dritte, Veröffentlichung, Vervielfältigung, Bearbeitung oder kommerzielle Nutzung ist ohne vorherige ausdrückliche Zustimmung des Anbieters unzulässig.
§ 13 Vertraulichkeit Der Anbieter verpflichtet sich, alle ihm im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt gewordenen vertraulichen Informationen des Kunden vertraulich zu behandeln. Der Kunde verpflichtet sich ebenfalls, vertrauliche Informationen, Methoden, Unterlagen und interne Inhalte des Anbieters vertraulich zu behandeln. Die Vertraulichkeitspflicht gilt nicht, soweit eine Offenlegung gesetzlich vorgeschrieben ist oder die betreffende Information bereits offenkundig war.
§ 14 Aufzeichnungen und Dokumentation Audio-, Video- oder Bildschirmaufzeichnungen von Sitzungen, Workshops oder Online-Terminen sind nur mit vorheriger ausdrücklicher Zustimmung des Anbieters zulässig. Eine Aufzeichnung durch den Anbieter erfolgt nur nach vorheriger Information und – soweit erforderlich – Einwilligung des Kunden.
§ 15 Haftung Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit sowie bei schuldhafter Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten haftet der Anbieter nur auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen. Die Haftungsbeschränkungen gelten auch zugunsten von Mitarbeitenden, Vertretern und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.
§ 16 Datenschutz Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Bestimmungen. Einzelheiten ergeben sich aus der gesonderten Datenschutzerklärung auf der Website. Soweit für die Leistungserbringung Drittanbieter eingesetzt werden, insbesondere für Videokonferenzen, Terminbuchung, E-Mail-Kommunikation, CRM, Zahlungsabwicklung oder Analysedienste, erfolgt dies im Rahmen der jeweils geltenden Datenschutzregelungen.
§ 17 Verbraucherstreitbeilegung Der Anbieter ist nicht verpflichtet und nicht bereit, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen.
§ 18 Anwendbares Recht, Gerichtsstand Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch keine zwingenden Verbraucherschutzvorschriften des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts entzogen werden. Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Sitz des Anbieters.
§ 19 Schlussbestimmungen Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Regelung tritt die gesetzliche Regelung. Änderungen und Ergänzungen dieser AGB bedürfen der Textform.